Unser Einsatzschwerpunkt ist die Flächensuche

Hierbei ist es unsere Aufgabe, im unwegsamen Gelände oder großen Waldflächen nach vermissten Personen zu suchen und diese sanitätsdienstlich zu versorgen. Die Hunde sind dabei so ausgebildet, dass sie unter der Leitung ihres Hundeführers ein Gelände auf menschliche Witterung hin durchstöbern. Von den Hunden wird jede Person im Suchgebiet angezeigt, also auch Spaziergänger, die unbeteiligt durch den Wald laufen.

Der Trümmereinsatz

Die Arbeit mit dem Trümmersuchhund kann in vielen Beziehungen als die schwierigste Rettungshundearbeit angesehen werden. In keiner anderen Sparte wird das Team Hundeführer und Hund mit so unterschiedlichen Problemen konfrontiert. Der Katastrophensuchhund muss die menschliche Witterung aus einer Vielzahl anderer Gerüche herausfiltern. Die Opfer, die er finden muss, sind oft unter meterdicken Trümmerschichten begraben und es ist keine Kontaktaufnahme zu den Personen möglich. Staub und Verwesungsgeruch erschweren nicht nur der Hundenase die Arbeit.
Hier rutscht ein Mauerstück ab, dort fängt der Untergrund das Beben an....
Einsätze in ausländischen Katastrophengebieten erfordern eine hohe Belastbarkeit von Hund und Führer.
Bei solchen Katastrophen ist es keine Seltenheit, dass ein Team 48 Stunden nonstop im Einsatz ist.
Ausbildungsziel eines Trümmersuchhundes ist es, auch unter den widrigsten Umständen intensiv zu suchen, ohne sich ablenken zu lassen. Wird ein Hund auf dem Trümmerfeld fündig, zeigt er dies durch Verbellen an der Fundstelle an.